Verhaltenstherapie Hund
Verstehen und Vertrauen aufbauen.
Wenn das Verhalten Deines Hundes auffällig ist, weil das Tier große Angst, Unruhe oder Aggression zeigt, hilft gutes Zureden oder Ermahnen oft gar nicht oder nur kurzfristig. Im Kontakt zur Umwelt, zu Artgenossen und Menschen oder auf Reize wie z.B. Gewitter oder laute Geräusche können Hunde mit massivem Stress reagieren.
Je nach Hund und Vorgeschichte zeigen sich Verhaltensprobleme, wie große Angst, Aggression oder permanente Unruhe.
Ablauf einer Verhaltenstherapie für Hunde
in unserer tierärztlichen Praxis
Eine erfolgreiche Verhaltenstherapie beginnt nicht mit der ersten Trainingsstunde, sondern mit einer ausführlichen Anamnese. Dabei besprechen wir die Vorgeschichte Deines Hundes, die Entwicklung des auffälligen Verhaltens und alle relevanten Faktoren rund um die auslösenden Situationen.
Nur durch eine fundierte Diagnose des Verhaltens Deines Vierbeiners können wir ein maßgeschneidertes Therapie-Konzept entwickeln.
Im drei Schritten
zur passenden Therapie:
Intake | Infogespräch
Die Therapie beginnt mit einem 45-minütigen Erstgespräch. Hier haben Du und Dein Hund die Möglichkeit, unsere Praxis und unser Team kennenzulernen.
Dabei geben wir Dir eine erste Einschätzung und beantworten Deine Fragen. Oft können wir schon hier erste Hinweise auf mögliche Therapiemaßnahmen geben.
Coachings & Therapieplan
Coachings nennen wir die 60 minütigen Termine mit Deinem Verhaltenstierarzt. Hier findet Analyse des Verhaltens und das Erstellen eine genaue Diagnose inklusive Abklärung gesundheitlicher Ursachen statt.
Danach erarbeiten wir einen individuellen Therapieplan und begleiten Dich durch die Therapie.
Follow-Up & Training
Nun beginnt die Trainingsphase, in der wir Dich und Deinen Hund durch das Therapie-Training begleiten.
Du lernst, wie Du die Therapieübungen unter entspannten Bedingungen durchführen kannst. Schritt für Schritt übertragen wir das gewünschte Verhalten in Deinen Alltag. Ziel: Sicherheit und Entspannung für Deinen Hund und Dich.
Häufige Gründe für eine Verhaltenstherapie beim Hund
Zusammenhänge besser verstehen –
Verhalten im tiermedizinischen Kontext
Das Verhalten unserer Tiere ist ein faszinierendes Zusammenspiel sich gegenseitig beeinflussender Faktoren. Unser Verhaltenskompass führt durch diese komplexen Wechselwirkungen und zeigt, wie eng körperliche, mentale und umweltbedingte Aspekte miteinander verbunden sind.
Klicke auf die verschiedenen Bereiche des Kompasses und entdecke, was das Verhalten Deines Tieres im Innersten bewegt.
Was kostet eine
Verhaltenstherapie?
Die Verhaltenstherapie ist eine tierärztliche Leistung und wird deshalb auch von den meisten Krankenversicherungen bezahlt (wenn sie in einer Praxis durchgeführt werden). Sie wird nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abgerechnet.
Unsere Angebote
Therapieplan
Der Therapieplan kann auf Anfrage erstellt werden, sobald Dein Tier und seine Geschichte kennen.
Kastrationsberatung
für Rüden und Hündinnen. Verhalten, Hormone und Risiken beurteilen
Intensiv-
Workshops
5 Stunden Coaching
in Kleinstgruppen
75,-€ pro Modul (120 Min)
SIRIUS Blog
Zu unseren Hundebeiträgen

SSRI – Verhaltenstherapie und Psychopharmaka
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Häufig gestellte Fragen
Die häufigsten Verhaltensstörungen beim Hund können variieren, aber einige der verbreitetsten sind:
1. Deprivationssyndrom / Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen
2. Trennungsangst und Trennungsstress
3. Übermäßig aggressives Verhalten
4. Ängstlichkeit / Schreckhaftigkeit / Geräuschphobien oder Panik
5. Unsicherheit bei der Begegnung mit Hunden oder Menschen
6. Hyperaktivität und Impulsivität
Es ist wichtig zu beachten, dass jede Verhaltensstörung individuell ist und verschiedene Ursachen haben kann. Eine gründliche Untersuchung durch einen Tierarzt für Verhaltenstherapie kann helfen, die zugrunde liegenden Ursachen zu identifizieren und einen geeigneten Behandlungsplan zu erstellen.
Deprivationssyndrom / Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen: Die Aufzucht von Hunden in einem sehr stressigen oder reizarmen Umfeld führt zu einer Entwicklungstörung, die häufig in einer sog. Emotionalen Inkompetenz endet. Diese Hunde sind sehr reaktiv und scheinen ständig unter Strom zu stehen. Die Symptome sind sehr unterschiedlich. Die Hunde neigen vermehrt zu ängstlichem und aggressivem Verhalten, sie haben eine höhere Tendenz Trennungsangst oder eine Geräuschphobie zu entwickeln.
Sie haben oft Probleme sich zu entspannen, können nicht zur Ruhe kommen und zerkauen im Stress Spielzeug oder Gegenstände. Auch mangelnde Frustrationstoleranz kann zu den Symptomen eines Deprivationssyndroms gehören. Diese Hunde brauchen eine Behandlung auf mehreren Ebenen. Wir können Dir und Deinem Hund die Unterstützung und Hilfe geben, damit ihr beide ein entspannteres und schönes Leben führen könnt.
Dein Hund hat ein Deprivationssyndrom?
Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei Angst-Hunden mit Deprivationssyndrom.
→ Deprivation: Angsthunde verstehen und richtig unterstützen
Klickertraining ist eine Methode des Markersignaltrainings. We love it!
Spannend wird die Verbindung von Klickertraining mit therapeutischen Ansätzen. Unsere Tierärzte sowie unsere Trainer (sogar unsere Katzenexperten) wenden das Markersignaltraining in verschiedensten Variationen an, weil es sehr effektiv und individuell leicht anzupassen ist.
Wir erstellen für Dich und Dein Tier ein kleinschrittiges Programm, um Euch sicher zu Eurem Ziel zu begleiten.
Trennungsangst: Hunde mit Trennungsangst zeigen übermäßige Angst oder Unruhe, wenn sie allein gelassen werden. Dies kann zu unerwünschtem Verhalten wie Bellen, Jaulen, Zerstörung von Gegenständen oder Unsauberkeit führen. Ein gutes Therapie-training, ohne 20 mal am Tag Jacke und Schuhe anzuziehen kann schnell helfen, den kleinen Kontakt-Junkey zu einem entspannten Hund zu machen, der ein paar Stunden relaxed, während Du Deine Besorgungen machen kannst.
Dein Hund kann nicht ohne Dich sein? Er leidet unter der Trennung?
Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei Hunden mit Trennungsangst.
Unsicherheit: Einige Hunde können unsicher oder schüchtern sein, besonders in neuen oder ungewohnten Situationen. Dies kann zu Meideverhalten oder aggressivem Verhalten aus Angst führen. Wie kann ich meinem Hund Halt geben? Diese Frage hören wir immer wieder und die Antworten geben wir Dir auch gerne. Jeder Hund braucht individuell eine Garnitur, um sich geborgen und sicher zu fühlen. Herauszubekommen, was Dein Hund von Dir braucht, um Souveränität und Ruhe zu gewinnen ist unser gemeinsames Ziel.
Hyperaktive oder hyperreaktive Hunde zeigen ein übersteigertes Erregungsniveau. Sie schlafen zu wenig, kommen nicht zur Ruhe und reagieren überdreht.
Dein Hund kommt kaum zur Ruhe oder reagiert auf kleinste Reize?
Erfahre mehr über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten bei hyperaktiven und hyperreaktiven Hunden.
→ Hyperaktivität beim Hund verstehen
Bei SIRIUS Behavior Vets bieten wir einen speziellen Workshop zu diesem Thema an. In nur 5 Stunden lernen Sie die Grundlagen und verhaltensmedizinischen Hintergründe.