Webinar: Darm und Verhalten

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Angst, Hyperreaktivität oder Aggressions­verhalten werden zu oft nur aus Trainingssicht betrachtet. Doch die Darm-Hirn-Achse spielt eine Rolle. Sie verbindet Nerven­system, Stress­hormone und Mikro­biom miteinander – die Kommuni­kation funktioniert in beide Richtungen. 🗓️ 23. September | ONLINE 18:00 Uhr | Dauer 90 Minuten | Referentin Tierärztin Alexandra Diller

In diesem Webinar erfährst Du verständlich und wissenschaftlich fundiert,

  • wie Stress die Darmgesundheit beeinflussen kann
  • welche Bedeutung das Mikrobiom für Verhalten und Wohlbefinden hat
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Die Darm-Hirn-Verbindung beim Hund

Was haben Darmgesundheit, Stress, Angst und Verhalten miteinander zu tun?

Ein Hund ist reizbarer, kommt schlechter zur Ruhe oder zeigt aggressives Verhalten. Schnell richtet sich der Blick auf Erziehung, Lernerfahrungen und Training.

Doch Verhalten entsteht nicht ausschließlich im Gehirn.

Zwischen Darm und Gehirn findet eine permanente Kommunikation statt. Beteiligt sind unter anderem das autonome und enterische Nervensystem, der Vagusnerv, das Stresshormonsystem, das Immunsystem und das Darmmikrobiom.

Dabei funktioniert diese Verbindung in beide Richtungen: Stress kann Darmbewegung, Darmschleimhaut und Zusammensetzung des Mikrobioms beeinflussen. Gleichzeitig entstehen im Darm Stoffe, die auf Nervensystem und Gehirn wirken können.

Genau hier wird es für die Verhaltensmedizin besonders spannend.

Studien zeigen Zusammenhänge zwischen der Zusammensetzung des Darmmikrobioms und Verhaltensmerkmalen wie Angst und Aggression beim Hund. Gleichzeitig können Schmerzen, Unwohlsein und gastrointestinale Erkrankungen die Reizschwelle eines Hundes verändern und Verhaltensreaktionen verstärken.

Inhalt des Webinars

In diesem Webinar schauen wir uns deshalb nicht nur den Darm an – sondern das ganze Kommunikationssystem zwischen Darm, Gehirn, Stress und Verhalten.

Du erfährst unter anderem:

  • wie die Darm-Hirn-Achse funktioniert und warum der Vagusnerv dabei eine wichtige Rolle spielt,
  • wie Stresshormone und das autonome Nervensystem die Verdauung beeinflussen,
  • was das Mikrobiom eigentlich ist und welche Aufgaben Darmbakterien übernehmen,
  • wie chronischer Stress das bakterielle Gleichgewicht verändern kann,
  • was eine Dysbiose ist und welche Folgen sie für Wohlbefinden und Verhalten haben kann,
  • was die Forschung über Mikrobiom, Angst und Aggression beim Hund weiß,
  • welche Möglichkeiten Präbiotika, Probiotika und Synbiotika bieten – und wo ihre Grenzen liegen,
  • warum Training, Management, medizinische Diagnostik und Darmgesundheit bei manchen Patienten gemeinsam betrachtet werden sollten.

Henne oder Ei?

Was ist Ursache – und was Folge?

Denn Stress und Dysbiose können sich gegenseitig beeinflussen. Ein Hund kann aufgrund von Stress Darmprobleme entwickeln – und Schmerzen oder Unwohlsein aus dem Magen-Darm-Trakt können wiederum Stress, Angst oder aggressives Verhalten verstärken. Deshalb reicht es bei komplexen Verhaltensproblemen manchmal nicht aus, nur am sichtbaren Verhalten zu arbeiten.

Das Webinar richtet sich an Hundetrainer und Tierärzte, die Verhalten differenzierter beurteilen und körperliche Einflussfaktoren stärker in ihre Arbeit einbeziehen möchten. Aber auch an interessierte Hundehalter, die ihren Hund besser verstehen möchten.

Für alle, die wissen möchten, warum bei Verhalten manchmal auch der Bauch mitredet.

Deine Vorteile

Expertise

30 Jahre klinische Erfahrung in der Verhaltenstherapie

Zertifizierte Qualität

Anerkannt durch BLTK, ATF und AG TFA

Praxisorientierung

Wissenschaftlich fundiert und
praxisnah vermittelt

Das sagen
unsere Kunden